Das Bundesland Rheinland-Pfalz verfügt über insgesamt vier von der UNESCO anerkannte Welterbestätten. Als erste Stätte auf rheinland-pfälzischem Boden hat das Welterbekomitee der UNESCO den Dom zu Speyer (1981) anerkannt, danach folgte die Stätte Römische Monumente, Dom und Liebfrauenkirche in Trier (1986). Jüngere Welterbestätten sind das Obere Mittelrheintal (2002) und der Obergermanisch-raetische Limes (2005) mit seinen ersten 75 km in Rheinland-Pfalz.
Wie die nebenstehende Karte zeigt, verteilen sich die Welterbestätten relativ gleichmäßig über das Land und seine wichtigsten Kulturlandschaften. Für den Süden bzw. die Pfalz steht der Dom zu Speyer, für den Westen bzw. die Moselregion das Welterbe in Trier. Den Nordosten bzw. die Rheinlandschaft vertritt das Obere Mittelrheintal und für den Norden von Rheinland-Pfalz steht der Limes.
Diese vier Welterbestätten sind die Leuchttürme unseres an Geschichte und Kultur so reichen Bundeslandes. In ihnen spiegeln sich die römischen Ursprünge unserer Zivilisation sowie die wichtige Rolle, die das Land und seine Herrscher zur Zeit des Mittelalters spielten. Mit der national wie international bedeutsamen „Rheinromantik“ kam aus diesem Land ein bedeutsamer Beitrag zur Epoche der Romantik in Deutschland.